Pokerausdrücke zum Spielerverhalten

Tight bedeutet, dass der Spieler nur bei einem guten Anfangsblatt setzt.
Loose heißt, dass der Spieler auch Hände spielt, die statistisch nicht vorteilhaft sind. Auf die Dauer ist es nicht unbedingt ratsam, diese Spielweise zu vertreten. Dies ist besonders ungünstig bei Low-Limit Hold'em, wenn zahlreiche Spieler bei dem Flop mitgehen und es praktisch unmöglich ist, zu bluffen und so den Pot zu gewinnen. Natürlich kann es auch völlig korrekt sein. lose zu spielen - dies gilt gerade bei No-Limit Hold'em, denn hier werden meist keine großen Erhöhungen vor dem Flop gemacht.
Aggressiv bedeutet, dass ein Spieler immer wieder erhöht und nahezu jede Hand spielt.
Passiv: Der passive Spieler sieht man meist nur erhöhen, wenn er eine sehr gute Hand hat, sonst steigt er meist aus.
Loose Passiv: Bekannt als "Calling Station". Wer loose passiv spielt, geht meist mit jedem Anfangsblatt mit und guckt sich auch den Flop oft an. Und das, obwohl seine Karten nicht gut genug sind. Auf die Dauer gesehen, verschwendet dieser Spieler nicht nur sein Geld, sondern ist von seinen Gegnern leicht zu durchschauen. Damit ist er nahezu der schwächste Spieler am Tisch.
Loose Aggressiv: Dieser Typ spielt auch praktisch jedes beliebige Anfangsblatt. Das große Problem dabei ist, dass er oft erhöht und sogar weiter erhöht bis die River-Karte ausgelegt ist. Es ist schwer zu entscheiden, ob er ein gutes Blatt hat oder nicht, und jedes Mal, wenn man diesem Spielertypen begegnen, kann es teuer werden. Normalerweise gibt es hier zwei Ergebnisse: 1. Man gewinnt viel. 2. Man verliert viel.
Tight Passiv: Wer Tight Passiv ist, spielt nur starke Hände. Er hat aber grundsätzlich nicht ausreichende Kenntnisse, um hohe Gewinne zu erzielen - dieser Spieler wird also wenig gefährlich am Tisch. Seine Spielweise ist vorhersehbar.
Tight Aggressiv: Der Tight Aggressiv Spieler kann eher zu den Könnern gezählt werden. Er weiß, welche Blätter in welchen Situationen gespielt werden. Und ihm ist auch klar, dass das "Checken und Raise" nach dem Flop ihm die River-Karte billig kommt. Natürlich hat er dabei eine Hand, bei der die Odds, die richtigen sind...
Bet: Der Spieler setzt. Das Geld geht in den Pott. Die anderen Spieler entscheiden dann, ob sie mitgehen (call), erhöhen (raise) oder passen (fold).
Check: Anstatt des setzten (bet) kann der Spieler auch erst einmal schieben (checken). Er setzt kein Geld und wartet ab, was die anderen Spieler setzen. Wenn dann jemand anderes wettet (bet), muss man sich entscheiden: Setzt man den selben Betrag (call), geht man raus (fold) oder erhöht man sogar (raise).
Fold: Beim einem schlechten Blatt steigt man lieber aus (fold).
Call: Der Spieler geht mit, erhöht also nicht.
Raise: Man geht das zuvor gesetzte Gebot mit und erhöht (raise) noch mal das Gebot. Jetzt müssen die anderen Spieler wieder entscheiden ob sie mitgehen (call), erhöhen (reraise) oder rausgehen (fold) wollen.
Showdown: Wenn die letzte Karte (River) offen liegt und mehr als ein Spieler bietet, kommt es zum Showdown. Derjenige, der mit dem besten Blatt, gewinnt den ganzen Pott. Wenn mehrere Spieler ein gleichwertiges Blatt haben, wird das Geld im Pott geteilt.
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